Biogasanlage für nachhaltige Produktion im Industriepark Chemelot

 
 

​OCI Nitrogen entwickelt gemeinsam mit Re-N Technology eine Biogasgroßanlage im Industriepark Chemelot. Die Anlage, genannt Zitta®Biogas Chemelot, wird erheblich zur Lösung des Problems des in den Niederlanden in übergroßen Mengen anfallenden tierischen Mists beitragen. Zugleich wird dank der Anlage der Produktionsprozess von OCI Nitrogen nachhaltiger. Dies steht in vollem Einklang mit den Treibhausgasemissionszielen, die die neue niederländische Regierung kürzlich in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt hat.


Vollständige Wiederverwertung

Die Anlage setzt tierischen Mist in Biogas, getrocknete Mistkörner und gereinigtes Wasser um.
Schweinemist wird möglichst frisch verarbeitet, wodurch die Umweltbelastung – durch die Freisetzung von Methan und Ammoniak in die Umgebung der Landwirtschaftsbetriebe – auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Das Biogas kommt in der Düngemittelherstellung von OCI Nitrogen zum Einsatz. Reste werden zu biologischen Mistkörnern verarbeitet. Auf diese Weise werden alle im Mist enthaltenen Nährstoffe in konzentrierter Form für den Einsatz in der Landwirtschaft verfügbar gemacht. So werden etwa 4,5 Millionen Kilogramm Phosphat als Trockendünger in Länder exportiert, denen es an Phosphat mangelt. Darüber hinaus werden knapp 2 Millionen Kilogramm Stickstoff aufgefangen und zu konzentriertem Flüssigdüngemittel weiterverarbeitet.
In der Biogasanlage werden rund 700 Kilotonnen Mist in 40 Millionen Kubikmeter Biogas umgesetzt. Dies entspricht dem Erdgasverbrauch von 25.000 Haushalten. Damit wird OCI Nitrogen seinen CO2-Fußabdruck verkleinern. Weil auch die Restwärme der Anlage im Industriepark Chemelot genutzt wird, liegt die Effizienz der Anlage deutlich über der konventioneller Biogasanlagen.


Umgebungsgenehmigung

Diese Initiative steht im Einklang mit der neuen Gebietsstrategie „Chemelot 2025“, mit der der Industriepark der wettbewerbsfähigste und nachhaltigste Chemieindustriestandort in Westeuropa werden möchte. Die Provinz Limburg hat inzwischen die erforderliche Umgebungsgenehmigung erteilt. Im Vorfeld wurden mit einer Abordnung von Anwohnern Gespräche über das geplante Projekt geführt.
Die Machbarkeit des Projekts ist unter anderem abhängig von Fördermitteln im Rahmen des Programms zur Förderung nachhaltiger Energie „Stimulering Duurzame Energie (SDE+)“ der niederländischen Behörde für Unternehmen RVO. Die Biogasanlage soll im Jahr 2020 ihren Betrieb aufnehmen.

 

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